, Medienmitteilung

Erste Industrienacht Zürich am 12. März 2027

Mitten in Zürich werden Hightech-Kompressoren für den Weltmarkt produziert, Getreide in einem 118 Meter hohen Silo gelagert und mit zeitlosen Espressomaschinen neue Massstäbe gesetzt. Dahinter stecken Arbeitswelten, die im Alltag im Verborgenen bleiben. An der Industrienacht Zürich öffnen über 20 Unternehmen aus diversen Branchen von 17–24 Uhr ihre Türen und nehmen uns mit auf eine Reise in ihren Alltag, ihre Kultur und Geschichte.

Grossräumige Industriehalle mit Technikern und grossen Maschinenteilen aus Metall.
Entdecken, wie am Escher-Wyss-Platz Hightech-Kompressoren produziert werden, Foto: © AWI / Toshimi_Ogasawara

Das Format Industrienacht: Rundgänge, Workshops, Dialoge

Welches Potenzial bietet ein 3D-Metalldrucker? Wie viel Technik steckt in den Zügen, die wir täglich nutzen? Und wie bewältigen Logistikzentren die schiere Masse an Bestellungen, die rund um die Uhr aufgegeben werden? Die Industrienacht verspricht Antworten auf diese Fragen, ver- packt als mitreissendes Erlebnis. Auf dem Programm stehen spektakuläre Führungen, Mitmach- Workshops und allerlei Möglichkeiten für lockere Gespräche mit Mitarbeitenden. Die Industrienacht hält für alle etwas Spannendes bereit, von jung bis alt. Ein besonderes Schlaglicht liegt auf der Tech-Industrie. Hauptsponsorin der Industrienacht ist «tecindustry», die Branchenplattform von Swissmem.

Ein Liniennetz mit Shuttle-Bussen verbindet alle teilnehmenden Betriebe. Besuchende können also schon im Voraus ihre Entdeckungstour planen oder am Abend spontan ihren nächsten Zielort aus- wählen – wie an der Langen Nacht der Zürcher Museen. Die Industrienacht wird bereits in anderen Städten wie Basel erfolgreich durchgeführt und hat sich dort mit wachsendem Erfolg etabliert, zuletzt mit über 20’000 Besuchenden. Nun kommt das Format nach Zürich mit dem Anspruch, die wirtschaftliche Vielfalt des bevölkerungsreichsten Kantons der Schweiz sichtbar zu machen.

Industrie im Herzen der grössten Schweizer Stadt

Zürich ist weit mehr als nur das Finanzzentrum der Schweiz. Die Region ist ein bedeutender Produktions- und Technologiestandort. Viele Schaltanlagen der nationalen Netzbetreiber etwa stammen aus der Fabrik von Hitachi Energy in Oerlikon. Im Kreis 5 stellt Everllence Schweiz grosse Hightech-Kompressoren für internationale Energieprojekte her. Mecos entwickelt und fertigt Magnetlager, mit denen sich Maschinenteile schweben lassen, ganz ohne Berührung und ohne Öl. Alle drei Firmen öffnen an der Industrienacht die Türen ihrer eindrücklichen Produktionshallen. Rheinmetall Air Defence bietet derweil Einblick in die Technik hinter Flugabwehrsystemen und präsentiert ihre Ausbildungsberufe Polymechaniker:in, Konstrukteur:in oder Elektroniker:in.

«Industriefirmen sind in ihren Technologien oft weltweit führend mit immer neuen Lösungen für die Herausforderungen der Menschheit. Aber man kennt sie nicht. Dank der Industrienacht öffnen diese Firmen ihre Türen für die Öffentlichkeit – nutzen wir diese Chance!»
– Dr. Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem

Im Technopark Zürich wirft das Publikum einen Blick in die Zukunft. Hier arbeiten Startups Schulter an Schulter an neuen technologischen Lösungen, vom 3D-Metalldrucker (a-metal) bis zu smarten Kamerasystemen, die Montagefehler in der Fertigung live erkennen (Sentinus). In Wallisellen zeigt Siemens seinen Geschäftsbereich Mobility. Die dort entwickelten Systeme sorgen dafür, dass wir täglich mit dem Zug sicher und pünktlich durch die Schweiz reisen. Nebenan stellt Membrapor Sensoren her, die toxische Gase erkennen. An der Industrienacht erleben wir, wie diese neue Messtechnik in Bergbau und Hochbau zum Einsatz kommt. Spektakuläre Einblicke bietet auch der Innovation Park Zürich. Die EuroTube Foundation forscht dort an der Hyperloop-Technologie, die dereinst Personen mit Geschwindigkeiten von bis zu 900 km/h befördern soll.

«Die Industrienacht Zürich zeigt, wie innovativ, vielfältig und zukunftsrelevant der Produktions- und Technologiestandort Zürich ist. Sie bringt Unternehmen und Bevölkerung zusammen und macht erlebbar, welchen Beitrag unsere Industrie heute und in Zukunft für Zürich leistet.»
– Patrik Meli, Präsident Industrie-Verband Zürich & Managing Director Everllence Schweiz

Ein Bäcker hält frisch gemahlenes Vollkornmehl in seinen offenen Händen.
Einen Blick werfen in das Innere des höchsten Getreidespeichers der Welt, Foto: © Swissmill

Lokale und globale Lieferketten

Für uns Endverbraucher:innen ist der Güterfluss oft unsichtbar. An der Industrienacht wird er konkret greifbar, zum Beispiel in den modernen Logistikzentren von Planzer Transport (Altstetten) oder Rhyner Logistik (Binz). Die egolfs verpackung ag zeigt, wie wichtig für den Transport das richtige Verpackungsmaterial ist. Mit dem Kornhaus befindet sich in Zürich zudem der höchste Getreidespeicher der Welt. Die Swissmill Division der Coop Genossenschaft ermöglicht an der Industrienacht einen Blick in das Innere des 118 Meter hohen Gebäudes. Ebenfalls kaum übersehbar in der Stadt Zürich sind die vielen grünen Fahrzeuge von Spross, mit dem ikonischen Ahornblatt. Das Unternehmen öffnet sein Recyclingwerk im Kreis 5.

«Die Industrienacht macht industrielle Wertschöpfung und Innovation für alle Interessierten erlebbar. Sie stärkt damit das Bewusstsein für unsere Industrie im Kanton Zürich als tragende Säule von Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Stabilität.»
– Carmen Walker Späh, Vorsteherin Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich

«Produzierende, versorgende, bauende und instand haltende Unternehmen leisten – oft im Hintergrund – enorm viel in der Stadt Zürich. Die Industrienacht gibt diesen Unternehmen ein Gesicht.»
– Yves Bisang, Leiter Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung Zürich

Spezialisierte Manufakturen: Schokolade, Bier, Espressomaschine

Zürich zeichnet sich auch durch einzigartige Manufakturen aus: In der ehemaligen SBB-Werkstätte im Kreis 4 bietet Zuriga Einblick in die Produktion ihrer beliebten Espressomaschinen mit Wasser- tanks aus Laborglas. Gleich nebenan nimmt uns laflor mit in ihre Manufaktur, wo feinste Schoko- ladentafeln aus Single-Origin-Kakao entstehen. Denkstatt und baubüro in situ zeigen das Potenzial urbaner Transformationsprojekte und wie sich Gebäude aus wiederverwendeten Bauteilen umbauen lassen. Bei Qwstion entstehen Taschen aus Bananatex, dem weltweit ersten Gewebe aus Bananenfasern, das am Ende seines Lebens vollständig kompostierbar ist. Dr. Brauwolf bei der Binz öffnet derweil seine Brauerei, die sogar ein eigenes Labor für die Qualitätskontrolle führt.

Ein Mann mit weissem Cap arbeitet an einer Werkbank mit vielen kleinen Sortierfächern.
Erleben, wie mitten in Zürich moderne Espressomaschinen hergestellt werden, Foto: © Florian Spring


Die teilnehmenden Unternehmen im Überblick

  • a-metal (Technopark)
  • baubüro in situ
  • Denkstatt sàrl
  • Dr. Brauwolf
  • egolf verpackungs ag
  • EuroTube Foundation
  • Everllence Schweiz
  • Hitachi Energy
  • Körber Supply Chain
  • laflor
  • Mecos
  • Membrapor
  • Planzer Transport
  • Qwstion
  • Rheinmetall Air Defence
  • Rhyner Logistik
  • Sentinus (Technopark)
  • Siemens
  • Spross Transport & Recycling
  • Stiftung Technopark® Zürich
  • Swissmill Division der Coop Genossenschaft
  • Zuriga

1 Ticket für die ganze Nacht

Das Ticket kostet CHF 10.- und berechtigt zum Eintritt in alle Betriebe, zur Nutzung der Shuttle-Busse und des ÖV in den Tarifzonen 110/121 (2. Klasse). Schüler:innen, Lernende und Studierende haben Anrecht auf ein Gratisticket. Für junge Menschen ist die Industrienacht eine gute Gelegenheit, den regionalen Arbeitsmarkt zu erleben und eigene Interessen zu entdecken.

Ab sofort sind vergünstigte Early-Bird-Tickets erhältlich: Ticket sichern ↗
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Herzlichen Dank an die Sponsoren und Unterstützer:innen

Die Industrienacht Zürich wäre nicht realisierbar ohne die tatkräftige Unterstützung ihrer Sponsoren und Partner:innen. Der Verein Industrienacht ZH dankt der Hauptsponsorin «tecindustry», der Branchenplattform von Swissmem, sowie den Sponsoren Zürcher Handelskammer und Everllence Schweiz für die hervorragende Zusammenarbeit.